Alle Beiträge in der Kategorie: News

Ausstellung «Monet’s Immersive Garden»

Am Dienstag 28. Juni 2022 besuchten wir die Ausstellung «Monet’s Immersive Garden» in der Maag Lichthalle. Diese 360-Grad-Erlebnisreise durch die Geschichte und die Werke eines der grössten Künstler des vergangenen Jahrhunderts stiess auf grosses Interesse unserer Bewohner, die dank der immersiven Inszenierung in die Welt von Claude Monet eintauchen konnten.  Im Hauptsaal konnte man an verschiedenen Stellen sitzen und dabei die Gemälde auf sich wirken lassen. Diese wurden auf alle Wände, sogar auf den Böden oder den Decken projiziert und von Musik und deutschen Texten begleitet, die das Leben und die Werke Monets erklärten. Einige unserer Bewohner waren überwältigt und teils sogar zu Tränen gerührt. Sie bezeichneten die Ausstellung als eine einzigartige Darstellung, die sie noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen hatten. Wir sind sehr froh, dass wir einen solchen Ausflug organisieren konnten und hoffen bald wieder einmal in den Genuss einer solchen kulturellen Veranstaltung zu kommen.

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Gedenktage im Hugo Mendelheim

Auch in diesem Jahr gedachten wir an Jom Haschoa den 6 Millionen Opfer der Gräueltaten der Nazis sowie an Jom Hasikaron, den gefallenen Soldaten des Krieges zur Verteidigung des Staates Israel.

Die Bewohner und das Betreuungsteam zündeten Gedenkkerzen an, wir sagten gemeinsam das Tefilot auf und erinnerten uns an die verlorenen Verwandten und spürten den Schmerz des Verlustes. Wir sahen einen Dokumentarfilm über das Leben von Emanuel Ringelblum, der im Warschauer Ghetto in einem Archiv alles gesammelt und aufgeschrieben hatte, was er über das schwierige Leben im Ghetto dokumentierten konnte.

Ausserordentlich bewegend war auch der Bericht einer unserer Bewohner, der Ausschwitz überlebt hatte. Am Jom Hasikaron hielt Rabbiner Hertig eine ausgezeichnete Rede und gedachte dabei den gefallenen Soldaten und Opfer des Terrorismus in Israel, sprach aber auch über die Unabhängigkeit Israels als grosses Wunder, das nicht für selbstverständlich genommen werden darf, sondern in Dankbarkeit gefeiert werden soll.

Nach diesen schwierigen Gedenktagen durften wir schliesslich am Jom Ha’atzma’ut den Geburtstag des Staates Israel in einer fröhlichen Atmosphäre feiern. Der Speisesaal war mit blauen und weissen Luftballons und Flaggen geschmückt. Herr Levin trug uns die Rede des israelischen Ministerpräsidenten vor und Frau Schoppig sprach über die Bedeutung der Farben in der israelischen Flagge. Das feierliche Programm wurde mit einem sehr schönen Konzert mit israelischer Musik abgerundet, gespielt am Klavier mit Rivka Elias und an der Mandoline mit Schoschana Blach, und unter reger gesanglicher Teilnahme der Bewohner abgeschlossen.

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Pessach 2022 im Hugo Mendel

 

Wie jedes Jahr begannen die Pessach-Vorbereitungen in der Hugo Mendel Residenz schon Wochen vorher. Das ganze Haus wurde von oben bis unten gereinigt und der Silberschmuck der Sifrei Thora auf Hochglanz poliert.

Die Flure wurden mit Blumen geschmückt, alles war vor einer festlichen Stimmung durchdrungen. Im Speisesaal wurde der Sedertisch mit speziellem Pessachgeschirr gedeckt und die Tische mit wunderschönen Gestecken geschmückt. An jedem Platz stand eine Haggada bereit, damit alle Gäste gemeinsam dem Seder folgen konnten.

Nach zwei Jahren im Coronamodus, durften wir diesen Pessach wieder viele Gäste willkommen heissen, das Haus war bis auf den letzten Platz ausgebucht.

So konnten wir zahlreiche neue Gäste und Verwandte beherbergen, die den Seder oder sogar die ganze Woche bei uns verbrachten. Für die pflegebedürftigen Bewohner, die nicht so lange aufbleiben konnten, wurde ein «Vor-Seder» abgehalten.

Die Sedarim und Tefilot wurden von Rav Eli Erlich geleitet, zusammen mit seiner Frau brachten sie, wie jedes Jahr aufs Neue, eine unvergessliche Pessach Stimmung ins Heim. Während Chol Hamoed gab es ein spezielles Musikprogramm. Tatjana Polo, verzauberte uns einmal mehr mit einem Klavierkonzert. Ebenso begeisterten uns und unsere Bewohner Schoshi Blach an der Mandoline und Rivka Elias am Klavier, gesanglich begleitet von Harry Hes mit ihren Auftritten. Auch für geistige Nahrung wurde gesorgt. In dem Schiurim wurde die Bedeutung von Pessach gegenüber Rosch Haschana und die Erwähnung von Eliahu Hanavi an Pessach und dessen Verbindung zur Brit Mila behandelt.

Ein grosses Dankeschön geht an das Küchenteam, das für die ausgezeichneten Pessach Mahlzeiten besorgt war, vor allem aber auch an das gesamte Personal, welches mit Hingabe und Engagement, ein solches Fest erst möglich macht.

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Purim 2022

Purim war auch in diesem Jahr wieder ein unvergesslicher Feiertag im Hugo Mendel Heim.

Eine grosse Zahl von Minjanmännern fand den Weg zu uns und durfte der perfekt vorgeleinten Megillalesung von Zwi Brandeis und am Morgen wie jedes Jahr von Jossi Levin zuhören.

Zu diesem Anlass wurde unser ganzes Haus mit Luftballons und Girlanden geschmückt, sowie mit schönen Dekorationen, welche die Bewohnerin den Wochen zuvor während der kreativen Aktivitäten gebastelt hatten.

Die Bewohner wurden zu einer großen Purim-Seuda eingeladen, bei der sie teilweise von ihren Familien umgeben waren, sowie von einigen Mitgliedern des Vorstandes, die auch an der Seuda teilnahmen und zur guten Stimmung beitrugen. Die Purimstimmung hatte sich eingestellt und es wurde viel gelacht. Die Küche hatte ihr Bestes gegeben und eine ausgezeichnete Mahlzeit vorbereitet.

Trotz der aktuellen Situation war dieses schöne Fest auch eine Gelegenheit, die Gedanken unserer ukrainischen Gäste aufzuheitern, die seit einigen Tagen in unserem Wohnheim Unterkunft gefunden haben. Familien mit Kindern besuchten die Bewohner und überreichten ihnen Schlachmones. Sie liessen es sich auch nicht nehmen, unsere ukrainischen Gäste zu verwöhnen. Berouria Schoppig teilte mit den Anwesenden einige Gedanken zu Purim und Chanuka, wobei sie die Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten hervorhob.

Das Highlight war wie schon seit vielen Jahren der Auftritt von Herrn David Rothschild, der uns wie jedes Jahr mit einer neuen Verkleidung überraschte und wie immer mit treffenden und humorvollen Worten liebevoll die Bewohner darstellte. Herr Rothschild entpuppte sich als begabter Zauberer und löstet mit zwei Zaubertricks Begeisterung   bei allen  Anwesenden aus.

Am Nachmittag bekamen unsere Bewohnerinnen und Bewohner noch weiteren Besuch und sassen mit ihren Angehörigen bei Kaffee und Kuchen beisammen. Susan Blach an der Mandoline und Rivka Elias am Klavier sorgten für eine festliche Stimmung und gaben ein sehr schönes Konzert, was von den Bewohnern immer sehr geschätzt wird.

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Tu Bischwat

Unsere Bewohner verbrachten einen wunderschönen Tu Bischwat-Tag im Zeichen des geselligen Beisammenseins, der Freundschaft und fröhlicher Melodien.Wie bei jedem Fest nahmen unsere Bewohner frühzeitig an der Aktivität „Kreative Stunde“ teil, um alle möglichen Dekorationen vorzubereiten. Angefangen beim Eingang, über die Cafeteria und den Aufzug bis hin zum Speisesaal, war das ganze Haus festlich geschmückt. Alle trafen sich am Mittag zu einem köstlichen Mittagessen, gefolgt von exotischen Früchten, die man an Ort und Stelle essen konnte, und Tellern mit Trockenfrüchten, die man mitnehmen und auf dem Zimmer geniessen konnte.

Unser Geschäftsführer Michael Levin rezitierte das Shir Hamaalot, die Brachot und richtete sich mit einigen Gedanken an alle Anwesenden. Wir hatten das Glück, endlich ein Live-Konzert veranstalten zu können, und unter den Klängen von Gitarre und Mandoline summten die Bewohner mit, klatschten in die Hände und genossen die festliche Stimmung.

Sowie Tu Bischwat das Neujahrsfest der Bäume darstellt und die Wiedergeburt der Natur feiert, hoffen wir, dass es für alle das Ende einer schwierigen Zeit, im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise markiert und wir ab sofort oder bald wieder Besucher und externe Gäste begrüssen können.

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Chanukka 2021

Wie jedes Jahr war das Hugo Mendel Heim, die Residenz am Zürichberg, während der Chanukkatage in ein festlich dekoriertes Haus umgewandelt. Die ganze Woche wurde mit einem speziell für die Feiertage vorbereite Programm gestaltet, so dass sich alle Bewohnerinnen und Bewohner erfreuen und die herzliche und familiäre Atmosphäre fühlen und erleben können.

So hatten wir das Vergnügen, jeden Abend, nach dem Anzünden der Chanukkia durch einen externen Gast, unterschiedliche professionelle Musiker zu begrüssen, die durch Gesang, Mandolinen- und Klavierbegleitung oder durch ein klassisches Klavierkonzert die Abende zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

Am Montagabend kamen auswärtige Besucher, die unsere herzliche Chanukkastimmung erleben wollten und zudem frische, im Haus zubereitete Maroni geniessen konnten. An einem weiteren Abend waren zwei Clowns eingeladen, die unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Darbietungen erfreuten und die Gemüter aufhellten.

Wie jedes Jahr führte unser sehr geschätzter Herr David Rothschild den Schabbes-Chanukka und überraschte alle mit seiner Motzaei Schabbat-Zaubershow und einem heiteren Abend. Alle wurden mit einem persönlichen Geschenk verwöhnt.

Selbstverständlich fehlte das traditionelle Trendelspielen nicht, so dass das Chanukka Programm zusammen mit den teilweise von Gönnern gespendeten und von Amiram und Reuven zubereiteten Sufganiot das Programm abrundeten.

Vermisst haben wir leider dieses Jahr wieder die Kinder aus den Kindergärten IRG, ICZ und die Schülerinnen und Schüler der Noam Schule, die normalerweise am Chanukka zu uns kommen und schöne Chanukka Lieder vortragen. Hoffentlich werden wir den nächsten Chanukka wieder mit den Kindern feiern können.

Trotz dieser schwierigen Situation durch Corona war es uns wichtig, diese Woche in Freude und Licht zu feiern. Wir haben unsere lieben Bewohnerinnen und Bewohner mit Glück und Wärme erfüllt, die sie noch lange in ihren Herzen tragen werden.

Vielen herzlichen Dank allen Freiwilligen, die an den Abenden die Kerzen mit unseren Bewohnern anzündeten und gemeinsam Chanukka Lieder sangen und selbstverständlich dem ganzen Personal, das ein solches Fest erst möglich machte.

Wir hoffen, dass dieser Winter so hell wird wie die Kerzen von Chanukka und freuen uns, weitere Gäste bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen.

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Neues Besucherstübli

Willkommen im «Besucherstübli» – jetzt auch ohne Covid-Zertifikat!

Damit Sie unsere Bewohner und Bewohnerinnen auch ohne Zertifikat besuchen können, haben wir ein beheiztes Zelt aufgestellt. Ebenso dürfen auch Kinder unter 10 Jahren unsere Bewohner und Bewohnerinnen im Besucherstübli wieder besuchen.

Sie können das Besucherstübli ab sofort reservieren, Platzzahl ist begrenzt.

Bitte frühzeitig voranmelden beim Sekretariat (044 266 26 00) oder ausserhalb der Büro-Öffnungszeiten bei der Pflege (044 266 26 26).

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Die Hohen Feiertage am Zürichberg

Einmal mehr durften wir an den Hohen Feiertagen Rabbiner Eli Erlich und seine liebe Frau Léa im Mendelheim empfangen, sowie viele Gäste, welche die traditionell heimische Stimmung im Hugo Mendel schätzen. Mit grosser Würde und seiner schönen Stimme leitete uns Rav Erlich durch die Tefilot. Die Stimmung an Rosch Haschana und Jom Kippur in unserer Synagoge war ernst und feierlich. Viele Gäste aus der Umgebung nahmen auch teil, wobei die Covid-19 Regeln strikte eingehalten wurden. An Rosch Haschana wurde über das Thema «Ahavat Weachdut» diskutiert.

Den Bau der Sukkah überliessen wir unseren Fachleuten. Viele Pensionäre liessen es sich jedoch nicht nehmen, beim Schmücken unserer Sukka mitzuhelfen Das schöne und warme Wetter machte es leicht, in der Sukka nicht nur die köstlich zubereiteten Mahlzeiten einzunehmen, sondern auch zu singen und den angebotenen Schiurim zu folgen wie beispielsweise über die Bedeutung der Sukka und über das Thema «Freude».

Am Chol Hamoed standen Musikunterhaltung mit Aron Frenkel, Lilly Gottlieb mit der Gitarre und gemeinsamen Gesang mit den Bewohnern sowie ein Konzert mit Rivka Elias am Klavier und Schoschana Blach mit der Mandoline auf dem Programm. Den Abschluss der Hohen Feiertage bildeten die Hakafot, wiederum mit viel Gesang, am Simchat Tora. Herr Max Bessermann hatte den Kavod als Chatan Tora und Herr Dan Rubinstein war Chatan Bereschit.

Familie Erlich, die uns nach den Feiertagen wieder verliess, wünschen wir Schana Tova und hoffen, dass sich alle ihre und unsere Wünsche erfüllen mögen.

Das wichtigste Thema der Feiertage war das Thema der Liebe und der Freude, die wir auf den Gesichtern der Bewohner ablesen konnten. Daran sieht man am besten, dass die Feiertage dieses Jahr sehr gelungen waren.

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Gartenkurs

„Wo Blumen blühen, lächelt die Welt“.

 

Wie jedes Jahr gestalteten unsere Bewohner wieder wunderschöne Blumenkästen und riefen so den Frühling ins Heim.

 

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