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Pessach 5777

Der diesjährige Pessach begann mit dem Basteln von schönen Pessach-Plakaten, die mit viele Symbolen gezeichnet waren wie beispielsweise der Becher Elijahu und die Sederplatte.

Erwartungsvoll sassen am Sederabend Bewohner und Gäste an den festlich geschmückten Tischen. Am ersten Abend wurden zwei Sedarim organisiert, ein Vorseder für diejenigen Bewohner, die nicht so lange aufbleiben konnten und dann einen traditionellen Seder, der nach Arwit begann. Vor dem Beginn des Vorseders wurden noch Erzählungen über Pessach vorgetragen. Am Seder  wurde rege mitgemacht und viele interessante Fragen gestellt. Vor allem wurden die traditionellen heimischen Nigunim gesungen, was bei allen schöne Erinnerungen weckte.

Das Minjan war während des ganzen Pessach gewährleistet. Viele Besucher beteiligten sich an den Schiurium zu interessanten Themen.  Dieses Jahr hat Rabbiner Erlich über die Bedeutung des Auszugs aus Ägypten gesprochen und dargelegt, wie die Juden sich zu einem richtigen Volk entwickelten. Herr Rabbiner Erlich sprach auch über die Bedeutung der Simanim. Das Wort Israel beinhaltet alle Patriachen und Matriachen, wobei der Buchstabe Jud Yakov und Jizhak, das Shin Sarah, der Resch Rachel und Rivkasowie das Alef Avraham und schliesslich das LamedLea verkörpern. Alle Simanim sind nicht zufällig und alle haben ihre spezielle Bedeutung.

Wie letztes Jahr wurden die Sedarim und Tefilot von  Rabbiner Erlich geleitet, der zusammen mit seiner Frau eine wunderschöne Pessachstimmung ins Heim brachte. Während Chol Hamoed war für musikalische Unterhaltung gesorgt. Herr Brandeis am Keyboard , Herr Sagalsky mit der Geige und Herr Friedmann mit seiner schönen Stimme bereiteten den Bewohnern und den vielen Gästen eine riesige Freude, indem sie die bekannten Pessachmelodienvortrugen. Frau Polo Tatjana intonierte die Pessachmelodien auf dem Piano.

Die Pensionäre und Gäste danken allen Personen, die sich für die gute Stimmung eingesetzt haben und vor allem auch dem Personal, das mit seinem grossen Einsatz einen besonderen Anteil am guten Gelingen hatte.

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Srefat Chametz – Chametzverbrennen

An Erew Pessach wurde im Garten des Mendelheims zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Chametz verbrannt. Heimleiter, Michael Sutter, sprach die traditionellen Tefilot und animierte die Anwesenden, zusammen den Nussach des Bitul Chametz zu sagen.  Schaul Josef und Talya Sutter halfen dabei, die Krümel ins Feuer zu werfen.

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Purim 5777

Purim im Hugo Mendel Heim

Wie überall, begann auch bei uns der Purimtag mit dem Lesen der Megilla. Am Abend wurde von Herrn Eli Brandeis und am Morgen von Herrn Jossi Levin geleint. Viele Gäste und Bewohner besuchten die Synagoge. Vor dem Mittagessen kamen die Bewohner und das Personal in den Speisesaal, um sich zu verkleiden. Einige wählten  Hüte, einige bevorzugten Krawatten oder Fliegen, und andere ihre selbst gebastelten Masken, die sie vor einer Woche vorbereitet hatten. Der Speisesaal war voll mit den vielen Gästen und Besucher. Frau Schoppig legte uns dieses Jahr die Bedeutung der Hamantasche, der Kreplach und der Maskerade dar. Herr Rothschild, der wie jedes Jahr mit einer neuen Verkleidung auftrat, war dieses Mal als Mozart unterwegs. Sein Humor liess niemanden unberührt. Mit seinen zu diesem Anlass  speziell gedichteten, humorvollen Versen wusste er etwas über jeden Bewohner zu erzählen. Eine ausgelassene und fröhliche Stimmung stellte sich so bald ein und es wurde viel gelacht. Das Singen von Purimliedern erheiterte zwischen den  Gängen die Teilnehmer der Seuda.  Verschiedene Familien mit ihren Kindern verteilten Schlachmones an die Bewohner, was sehr geschätzt wurde. Nach der Siesta gab es eine Purim-Unterhaltungsmusik mit Herrn Vernick Lev.

Unser spezieller Dank richtet sich an Herrn David Rothschild für die unvergessliche Purim-Stimmung, die er wie jedes Jahr erfolgreich verbreitet hat.

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